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Was kam dann? - Forts. vom 18.05.2016

Dieses Thema im Forum "Musik, Kino, TV + Medien" wurde erstellt von Mozart-hat-den-blues, 21 Mai 2016.

  1. Was kam dann?

    - Forts. vom 18.05.2016 -

    Die Antwort auf 'Was kam dann?' kann auch hier nur subjektiv ergehen, sicherlich mit lediglich einem Hauch Objektivität. 1967-68 ruft Erinnerungen wach wie: Dutschke, Benno Ohnesorg, APO, 68er, Große Koalition (damals), Vietnamkrieg, Detroit Riots, Black Panthers, Bergbau/Kohle/Stahl/Ruhrgebiets-Krise bzw Strukturkrise in Deutschland West, Aufstieg der NPD (von Thadden u. a.), Gründung der DKP, 'Prager Frühling' & Dubcek, Anfänge von Baader-Meinhof und Roter-Armee-Fraktion sowie der K-Gruppen, ... - popularmusik-mäßig (Links: siehe unten) vor allem:

    The Who: d. h. diese Band als Bindeglied zwischen Beat- und Soul-Zeit sowie 1970er klassischer Rock-Zeit. The Who, "Wont Get Fooled Again", 1971, ein in die damals unruhige Zeit passender, aber trotzdem dann als inhaltlich doch etwas spießig bewerteter Song. Aber das war schon nach Woodstock, 1969, nachfolgend geht's um die Zeit davor, unten daher ein Who-Hit der etwa 1967-68er: "Substitute".

    Davor gab's als eine Art Zaesur zwischen Beat-Soul-Ära und 1967-68ern etwa: Jimi Hendrix, "Hey Joe", "Purple Haze", "The Wind Cries Mary".

    Dann gab's 'Soul, quasi auf dem Weg zum Funk': Aretha Franklin, "Respect", und Arthur Conley, "Sweet Soul Music".

    Und als eine Art Reflex auf Detroit Riots, Black Panthers, u. a., gab's schon Jazzrockiges: Cannonball Adderley, "Walk Tall".

    Etwa zur Zeit des 'Prager Frühlings' gab's den Hit: Otis Redding, "Sitting On The Dock Of The Bay".

    Aber ein noch paar bis heute fast richtungsweisende Rock-Hits entstanden und befinden sich wohl (weil richtungsweisend) in mancher 'Hall of Fame': Procol Harum, "A Whiter Shade Of Pale" - Vanilla Fudge, "You Keep Me Hangin' On" - Chicago, "25 Or 6 To 4" - Joe Cocker, "With A Little Help From My Friends" - Easy Rider, "Born To Be Wild" (zieht eine Art Schluss-Strich vor Woodstock).

    - The Who, "Substitute"
    http://www.clipfish.de/musikvideos/video/3244475/the-who-substitute/

    - Jimi Hendrix, "Hey Joe"


    - Jimi Hendrix, "Purple Haze"


    - Jimi Hendrix, "The Wind Cries Mary"
    http://en.musicplayon.com/play?v=504019

    - Aretha Franklin, "Respect"


    - Arthur Conley, "Sweet Soul Music"


    - Cannonball Adderley, "Walk Tall"


    - Otis Redding, "Sitting On The Dock Of The Bay"
    https://www.youtube.com/watch?v=rTVjnBo96Ug

    - Procol Harum, "A Whiter Shade Of Pale"
    https://www.youtube.com/watch?v=Mb3iPP-tHdA

    - Vanilla Fudge, "You Keep Me Hangin' On"
    https://www.youtube.com/watch?v=vQr-U410JOw

    - Chicago, "25 Or 6 To 4"
    https://www.youtube.com/watch?v=iUAYeN3Rp2E

    - Joe Cocker, "With A Little Help From My Friends"
    https://www.youtube.com/watch?v=nCrlyX6XbTU

    - Easy Rider, "Born To Be Wild"
    https://www.youtube.com/watch?v=S33abzXQfkc

    Siehe auch http://mhdb.net/MehrAls300Stuecke.htm
     
  2. Zuletzt bearbeitet: 7 Juni 2016
  3. Ergänzung: Übergang zu 'Was kam dann II': Creedence Clearwater Revival, "Bad Moon Rising", 1969, Debutsong eben jener Band, markiert allein schon vom Bandnamen her, dass Rockmusik ab dann begann - aber eben nicht CCR -, sich aufzublähen, glamourös und bombastisch zu werden, die Wurzeln zu verlieren und kaum mehr nachspielbar zu sein.

    - Creedence Clearwater Revival, "Bad Moon Rising", 1969
     
  4. Korrektur: '... Debutsong ...' - in Bezug auf den internationalen Durchbruch von CCR.
     
  5. Zu: 'Soul, quasi auf dem Weg zum Funk' & 'Der Vergleich macht's möglich':

    - Gladys Knight & The Pips, "I Heard It Through The Grapevine", 1967


    - Marvin Gaye, "I Heard It Through The Grapevine", 1968
     
  6. - Desmond Dekker, "The Israelites", 1969, der erste populäre Reggae-Song (obwohl oft nicht dem Reggae zugeordnet, doch mit dem typisch ternären Double-Time-Feeling sowie vor allem dem unverkennbar Reggae-typischen Backbeat-Wumms auf der Bassdrum, der die ganze Popularmusik seinerzeit durcheinander wirbelte und erst durch brasilianische Bossa-Nova- und Samba- Entwicklungen danach oder neue Reggae-Entwicklungen wieder konzeptionell Ruhe einkehren ließ)

     
  7. Procol Harum

    - "A Whiter Shade Of Pale", der Debüt-Hit von Procol Harum und wohl einer der zehn größten je gespielten popularmusikalischen Songs sowie einer der ersten Hits mit Hammond-Orgel (mit/nach Jimmy Smith, Booker T & The MG's, Billy Preston, u. a.), Mai 1967


    - "Conquistador", Sommer 1967


    - "Homburg", 1968
     
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