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Am 6.42006 erschoss ein rechtsextremer den 21-jährigen Türken Halit Yozgat in einem Internet-Café in Kassel.
Wie nun fest steht, war dies ein kaltblütiger Neonazi-Mord in einer langen Kette von Morden, den so genannten Döner-Morde. Was nun aber viel schwerwiegender wiegt, ist die Tatsache, dass zum Zeitpunkt des Mordes und Attentates, auch ein V-Mann anwesend war. Also eine Person welche für den deutschen Verfassungsschutz arbeitet.
Zudem war es dieser V-Mann nach dem Tathergang, welcher der Polizei und Ermittlungsbehörden als Zeuge fehlte, sich also vom Tatort entfernte und quasi untertauchte. Erst nach aufwendiger Recherche der Kriminalpolizei konnte der Mann aufgespürt werden. Der aus Nordhessen stammende Verfassungsschützer wurde danach sofort suspendiert. Auch wurden in seiner Wohnung neben Fachliteratur eines Polizeiverlags über Serienmorde, ebenfalls Schusswaffen gefunden.
Es kommt sogar noch schlimmer. Dieser V-Mann soll bei 6 Morden in der Nähe gewesen sein und wurde in seiner Heimat als "Kleiner Adolf" genannt. Trotzdem ließ man ihn damals gehen ohne ihn zu observieren. Dies alles lässt nun den deutschen Geheimdienst in dieser Angelegenheit nicht gerade gut dar stehen.
Nun stellt man sich zu recht die Frage: Schlampige Ermittlungen oder eine bewusstes Vertuschung?
Gruß,
Joaquín
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